Agentur für Interim Manager expandiert weiter. Neues Büro in Stuttgart eröffnet.

Unternehmen erweitert Partnernetzwerk. Stuttgarter Büro der Agentur für Interim Manager AIM startet am 1. Juli 2013. Weitere Büros in Düsseldorf, Köln, Hamburg und Leipzig geplant.

Die Agentur für Interim Manager ist ein Partnernetzwerk, das Unternehmen hinsichtlich des Einsatzes von Interim Managern betreut. In Märkten wie USA, England oder Holland längst etabliert, erfreut sich dieses Management-Modell auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die bestehenden Standorte Nürnberg und München werden nun um die Standorte Stuttgart und Köln erweitert.

Thomas Mayer, Mitgründer des Unternehmens: „Deutsche Unternehmen nutzen immer häufiger die Vorteile des Interim Managements. Wir tragen dieser Entwicklung Rechnung und wollen dabei auch räumlich nah an unseren Kunden sein. Der neue Standort Stuttgart repräsentiert einen boomenden Ballungsraum mit Schlüsselindustrien wie Automotive, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen oder Energie. Wir planen, kurzfristig weitere Büros zu eröffnen, zum Beispiel in Düsseldorf, Berlin, Hamburg oder Leipzig.

Das Leistungsspektrum umfasst:

  1. Maßgeschneiderte Lösungen
    Die Agentur für Interim Manager ist der Ansprechpartner, wenn Unternehmen schnell und kompetent Management-Know-How in höchster Qualität benötigen, das zeitlich und inhaltlich präzise auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
  2. Von erfahrenen Profis
    Alle Partner der Agentur für Interim Management habe jahrzehntelange Erfahrung im Top-Management von mittleren und großen Unternehmen. Alle kennen die Herausforderung, vor der unsere Mandaten stehen, aus eigener Erfahrung.
    Wir beraten auf Augenhöhe, mit Partnern, die solche Herausforderungen selbst bereits oft gelöst hat.
  3. Von Spezialisten
    Wir haben uns auf Interim Management spezialisiert, weil wir fest davon überzeugt sind, dass dieser Form des Managements die Zukunft gehört. Wir agieren überregional, denn die richtigen Köpfe sind selten vor Ort. Wir agieren lokal, denn die Nähe zu unseren Mandanten ist uns sehr wichtig. Im Rahmen unseres Geschäftsmodells können wir durch den unterschiedlichen Erfahrungshintergrund unserer Partner nahezu jede Aufgabenstellung kompetent lösen. Unser Mandant wird dabei idealerweise von dem Partner mitbetreut (oder beraten), der für das jeweilige Projekt die höchste Fachkompetenz besitzt.
  4. Mit Qualitätsversprechen
    Unsere Methodik, die Besten zu finden, hat sich über mehrere Jahre hinweg bewährt. Unsere Partner sind Personalberater und gelernte Manager zugleich. Sie kennen die Besten oder wissen, wie man sie findet. Sie sind es gewohnt, schnell und präzise eine maßgeschneiderte Lösung zu finden. Jeder vorgeschlagene Kandidat hat das persönliche Qualitätssiegel eines Partners oder Managing Partners der Agentur für Interim Manager.

Über die Agentur für Interim Manager AIM GmbH:

Die Agentur für Interim Manager mit Hauptsitz in Nürnberg ist ein Beratungsunternehmen, das sich auf die Vermittlung von Interim Managern spezialisiert hat. Die Mandanten aus allen Sektoren der deutschen Wirtschaft werden mittels eines Partnernetzwerkes national und lokal betreut. Partnerbüros befinden sich in Nürnberg, München und Stuttgart.

 

Zukunftstrend: Maßgeschneiderte Managementlösungen

Der Markt für Interim Management in Deutschland ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich gewachsen. Diese Entwicklung folgt einem Trend, der in den angelsächsischen Märkten, im europäischen Ausland und auch in Asien wesentlich früher zu beobachten war. Experten erwarten, dass sich der Wachstumstrend weiter verstärkt und prognostizieren für die kommenden Jahre jährliche Zuwachsraten von bis zu 20 %. Hintergrund bilden Entwicklungen im makroökonomischen Bereich wie auch auf Unternehmensebene:

1. Verkürzung und Intensivierung der Wirtschafts-Zyklen

Hervorgerufen durch die zunehmende Globalisierung, die rasante technologische Entwicklung und Veränderungen im sozio-kulturellen Bereich, einhergehend mit einschneidenden Fortschritten in der Kommunikationstechnologie ist eine stetige Verkürzung der Wirtschaftszyklen zu beobachten. Diese Verkürzung betrifft sowohl Technologien, Produktions- und Vertriebsprozesse, als auch die Lebenszyklen von Produkten und Verhaltensmuster von Verbrauchern. Auch die Lebenszyklen von Unternehmen verkürzen sich und die klassischen Verlaufskurven verändern sich. Gleichzeitig werden die Ausschläge intensiver, das heißt, Veränderungen erfolgen nicht nur schneller, sondern auch deutlich intensiver, was Unternehmen vor immer größere Herausforderungen stellt. Ganz konkret bedeutet dies, dass sich das Anforderungsprofil an das Management in immer kürzeren Abständen dramatisch verändern kann. Ist heute der wachstumsorientierte Macher und Motivator gefragt, kann es morgen bereits der Sanierer sein, übermorgen der Integrator. In Konzernen können diametrale Managementfähigkeiten gleichzeitig erforderlich sein.

Der richtige Manager kann morgen der Falsche sein.

2. Variabilität der Leistungserstellungsprozesse

Wettbewerbsfähigkeit wird künftig noch stärker als heute mit der Fähigkeit verknüpft sein, den Leistungserstellungsprozess variabel zu gestalten. Waren früher Routinen und große Losgrößen Erfolgsgaranten, sind es heute multioptionale, schlanke Prozesse. Projektarbeit gewinnt immer mehr an Gewicht.
Beispielhaft sei hier auf die Entwicklung der Modellvielfalt in der Automobilindustrie verwiesen. Die Aussage von Henry Ford gilt nach wie vor: Der Kunde kann jede Modellvariante haben. Was nicht mehr gilt, ist, dass sie schwarz sein muss. Sie muß multioptional bis individuell sein. Und dabei keine Mehrkosten hervorrufen.

Für Management und Projektleiter in Unternehmen bedeutet das, dass ständig neue Fähigkeiten benötigt werden, oft jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum.

3. Variabilität der Kosten

Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass ganze Werke auf variabler Kostenbasis funktionieren. Abgesehen von technologischen Kernkompetenzen, Intellectual Property, einer kleinen Kernbelegschaft und einer Konzernzentrale ist alles variabel. Gebäude, Maschinenpark, und Personal. Management und Projektleiter müssen den Flexibilitätsanforderungen in besonderem Maße genügen. Das Phänomen „auf Zeit“ erfasst das Management.

Interim Management entwickelt sich von der Ausnahme zur Regel.

4. Mentalitätsveränderungen bei Unternehmen und Managern

Die Gewichtsverlagerung von Kontinuität als Erfolgsfaktor zu Flexibilität hat auf Seiten der Entscheider, Unternehmer, Aufsichtsräten und CEOs Denkmuster verändert. Ressourceneinsatz „on demand“ ist überlebensnotwendig, auch und gerade bei Management- und Projektleitungsaufgaben.

Auf Seiten der Manager macht die bislang verbreitete Statusmentalität einer aufgaben- und inhaltsdefinierten Denkweise Platz. Moderne Manager definieren sich aufgaben- und erfolgsorientiert, nicht über Hierarchie, Bürogröße und Automarke. Und sie haben kein Problem damit, sich immer wieder neuen Aufgaben zuzuwenden und sich neu zu etablieren.

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklungen werden erfolgreiche Unternehmen mehr und mehr auf zeitlich und inhaltlich exakt definierte Managementlösungen setzen. Wir gehen nicht so weit, zu behaupten, künftig werden alle Manager „interim“ sein. Es wird auch weiterhin Manager mit langlaufenden oder unbefristeten Verträgen geben müssen. Nur die Gewichte werden sich verschieben. Interim Management wird sich von der Ausnahme zur Regel entwickeln.

Thomas Mayer, Agentur für Interim Manager